Aktuelles / Termine

09.12.2026, 18:00 Uhr
Vereinsversammlung der Mitglieder IG Raumplanung Brig-Glis-Gamsen-Brigerbad (GV) im Restaurant Zunftstube in Glis

04.09.2024
Jetzt also doch: Urs Juon darf bei Raumplanung in Brig-Glis nochmals über die Bücher, Pomona

30.04.2024
Anhörung der IG Raumplanung durch den Gesamtstadtrat

21.02.2024
Bodeneigentümer sind enttäuscht von der Stadtgemeinde, Blick

29.11.2023
Raumplanung: Briger Stadtrat muss über die Bücher, Pomona

Tätigkeiten

  • Gründung IG Raumplanung 31.Oktober 2019
  • Petition Augenmass bei der Raumplanung Stellungnahme zur unabhängigen AGORA-plan Expertise
  • Eingabe öffentliches Mitwwirkunsverfahren ZNP&BZR
  • Einsprache Quartierplan West Mitarbeit kommunale Raumplanungskommission
  • Infoschreiben an Mitglieder / 8 -10 Vorstandssitzungen pro Jahr / Mediale Präsenz

Zufall oder Absicht?

Es fällt auf, dass die Stadtgemeinde Brig-Glis im Rahmen ihrer Raumplanung (namentlich: Leitbild Räumliche Entwicklung Brig-Glis, Schlussbericht Modellvorhaben räumliche Entwicklung Brig-Glis, Ausscheidung Siedlungsgebiet, Brig-Glis, Raumplanungsmandat zur Gesamtrevision des Zonennutzungsplanes und Mitwirkungsverfahren) bis anhin ausnahmslos ausserkantonale Unternehmen mandatierte. Ausgewiesene Fachleute, bzw. Spezialfirmen vor Ort, die sich in den örtlichen Begebenheiten bestens auskennen und ohne Zweifel in der Lage wären, vorhandenes gesetzliches Ermessen zugunsten der direkt betroffenen Grundeigentümer zu berücksichtigen und der zuständigen Entscheidbehörde auch vorzuschlagen, bleiben aussen vor.

Wir hoffen, Ihnen mit unseren Ausführungen, auf dieser Website, einen kurzen Überblick unserer Vereinstätigkeit zu gewähren und würden uns natürlich freuen, Sie an der nächsten Generalversammlung (17. November 2022) persönlich begrüssen zu dürfen.

Warum die Gründung einer IG?

Der Erlass von Planungszonen und der sich daraus ergebende Zonennutzungsplan ist für die Gemeinde und die betroffenen Grundeigentümer ein äusserst wichtiges und zukunftweisendes Rechtsgeschäft, das die öffentliche Hand nicht isoliert, sondern zusammen mit seinen Bürgern umsetzen muss.


  1. Die Gemeinde hat es bisher unterlassen, die betroffenen Grundeigentümer zu informieren und in den Planungsprozess einzubeziehen.
  2. Die betroffenen Bodeneigentümer sind der Ansicht, dass der Gemeinderat von Brig-Glis die Interessen der Gemeinde und diejenigen der Grundeigentümer nur ungenügend vertreten hat.
  3. Der zukünftigen demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung von Brig-Glis wurde nicht realitätsnahe Rechnung getragen (z.B. Spitalausbau, Neuerrichtung Campus FFHS, rege Bautätigkeit, massiver Ausbau der Lonza mit entsprechenden Arbeitskräften, die im Raume Brig-Glis wohnen werden / Wohnqualität)
  4. Die künftige städtebauliche Entwicklung von Brig-Glis (Bahnhof, Wohn- und Büroblöcke Brig West, Rhonesandquartier) wurde weder berücksichtigt noch gewertet
  5. Raumplanung ist nicht zuletzt ein politischer Anpassungsprozess. Der Gemeinderat hat den ihm von Gesetzes wegen eingeräumten Ermessensspielraum nicht zu Gunsten seiner Grundeigentümer ausgenützt. Dies in krassem Widerspruch zu wichtigen Oberwalliser Gemeinden (namentlich Naters, Visp, Zermatt, Leuk, Ried-Brig, Termen)
  6. Die Gemeinde ging nicht von aktuellen Planungsgrundlagen aus
  7. Der Gemeinderat kann sich seiner Verantwortung gegenüber den raumplanerisch direkt betroffenen Grundeigentümern nicht entziehen, indem die Planung an ein externes ausserkantonales Büro übertragen wird.

Es ist weder im Interesse der Bürger und Bürgerinnen, noch sachlich gerechtfertigt, wenn der Gemeinderat in blindem und voreilendem Behördengehorsam die allgemein gefassten gesetzlichen Bestimmungen päpstlicher als der Papst umsetzen will.

Statuten der IG Raumplanung (PDF)

Revision Zonennutzungsplan & kommunales Bau- und Zonenreglement

Gesamtrevision des Zonennutzungsplans (ZNP) und des kommunalen Bau- und Zonenreglements (BZR) – Einleitung Mitwirkungsverfahren


Die Stadtgemeinde Brig-Glis lud auf den 20. Januar 2022 zu einer Informationsveranstaltung in die Simplonhalle in Brig ein, bei der das Leitbild räumliche Entwicklung präsentiert und das Vorgehen zur Festlegung des Siedlungsgebiets sowie der Anpassung der Bauzonen erklärt wurden. Gleichzeitig leitete die Stadtgemeinde das gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Mitwirkungsverfahren (Art. 33 kRPG) im Rahmen der Gesamtrevision des Zonennutzungsplans (ZNP) und des kommunalen Bau- und Zonenreglements (BZR) ein. Die IG Raumplanung Brig-Glis-Gamsen-Brigerbad nahm an der Veranstaltung teil, brachte sich ein und nutzte die Gelegenheit, am öffentlichen Mitwirkungsverfahren aktiv teilzunehmen. Mit Eingabe vom 20. Februar 2022 brachten wir grundlegende Kritikpunkte zu den zur Mitwirkung publizierten Unterlagen an. Insbesondere stellten wir die Strategie des Stadtrates bei der Festlegung des Siedlungsgebietes in Frage und rügten dabei die Haltung, möglichst grosse Flächen freizuhalten, währenddem die Konsequenzen für die Grundeigentümer nicht berücksichtigt werden. Zudem warfen wir die Frage der Entschädigungen auf und bemängelten zum x-ten Mal die einseitige personelle Zusammensetzung der kommunalen Raumplanungskommission.

Petition «Augenmass in der Raumplanung!»

Am 28. Januar 2021 reichte die IG Raumplanung Brig-Glis-Gamsen-Brigerbad die Petition «Augenmass in der Raumplanung» mit 1666 Unterschriften ein. An seiner Sitzung vom 12. Oktober 2021 behandelte der Stadtrat unsere Eingabe und teilte den Petitionären mit Schreiben vom 26. Oktober 2021 mit, dass er nicht gewillt sei, auf deren Anliegen einzugehen.


Insbesondere weigerte sich der Stadtrat, seinen Entscheid zur Festlegung des Siedlungsgebietes vom 28. Mai 2019 in Wiedererwägung zu ziehen. Dies trotz Vorliegen von neuen Tatsachen, bzw. nicht mehr aktuellen Zahlen, die als Grundlage zu diesem Entscheid geführt hatten. Einzig mit der Einsetzung einer Kommission zur Ausarbeitung von Vorschlägen zuhanden des Stadtrates konnten sich die Gemeindeoberen einverstanden erklären, wobei lediglich dem Präsidenten der IG Einsitz in dieses Gremium zugesichert wurde. Zu dieser unbefriedigenden Haltung des Stadtrates nahm die IG Raumplanung am 23. Dezember 2021 ausführlich Stellung und kritisierte die Position der Stadtgemeinde hart, aber sachbezogen, fundiert und fair.


Faktenblatt (PDF)

Einreichung Petition mit 1666 Unterschriften am 28. Januar 2021

Antwort der Gemeinde vom 26. Oktober 2021 (PDF)

Antwort der IG vom 24. Dezember 2021 auf das Schreiben der Gemeinde vom 26. Oktober 2021

Vorstand

Williner Leander

Williner Leander

Präsident
Seiler Silvio

Seiler Silvio

Vize Präsident
Schalbetter Susanne

Schalbetter Susanne

Aktuarin
Eyer Paul

Eyer Paul

Kassier
Kämpfen Viktor

Kämpfen Viktor

Beisitzer
Blatter Amadé

Blatter Amadé

Beisitzer
Zumthurn Odilo

Zumthurn Odilo

Beisitzer